30.06.2003:
Nun ist es also eine beschlossene Sache! Wir werden einen echten, freilebenden Pinguin adoptieren. Das Tier soll "Martin" heissen und auf den Falkland-Inseln leben.
Diese Seite soll Sie, in der näheren Zukunft, über das Wohlergehen von Martin informieren.
02.07.2003:
Erste Nachrichten von Martin. Martin ist ein Magellan Pinguin. Bis voraussichtlich September ist Martin in Urlaub. Er kreuzt irgendwo in den Gewässern zwischen Argentinien und Uruguay. Da ist es länger hell als auf den Falkland Inseln und das Wasser ist auch wärmer. Es gibt aber schon erste Bilder von seiner Kolonie.
07.07.2003:
Elkes Geburtstag. Elke erfährt, dass Sie ab sofort einen Magellan Pinguin als "Haustier" hat.
27.07.2003:
Wir besuchen die geografisch am nächsten gelegenen Magellan Pinguine - im Augsburger Zoo.
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02.10.2003:
Martin ist wieder in der Kolonie. Seine Hauptbeschäftigung ist momentan das Renovieren seiner Erdhöhle. Und dann kämpft er noch gegen all die Flöhe die den ganzen Winter in seiner verlassenen Erdhöhle rumgelungert haben und auf Martins Rückkehr gewartet haben...
Da hilft eben nur eines. Die Flöhe mit dem Schnabel fangen und so das Gefieder sauber halten. Das einzig positive an den Plagegeistern ist, dass man sein Pinguinweibchen beeindrucken kann, indem man Ihr hilft die Mistviecher zu fangen. Vielleicht revanchiert sie sich ja und hilft Martin ebenfalls beim Flöhe fangen? Irgendwie romantisch...
17.11.2003:
Grosse Überraschung. Martis Nest ist markiert worden. Aber nicht auf den Falklands, sondern in einer vergleichbaren Kolonie auf der Insel "Magdalena Islands" in Süd-Chile. Dort lebt er mit 60000 anderen Paaren in einer gesunden, wachsenden Kolonie.
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Wie man sieht, sitzt Martin in seiner Erdhöhle und schaut heraus. Erdhöhlen bieten guten Schutz gegen Wind, kurze Regenschauer und gegen Räuber (z.B. Katzen oder Füchse). Bei längeren Regenperioden besteht aber das Risiko, dass die Erdhöhlen überschwemmt werden.
Martin hat jetzt zwei Eier, die warmgehalten sein wollen, bis die Küken im Dezember schlüpfen.
25.12.2003:
während der Weihnachtszeit wurden bestimmt viele Geschenke ausgepackt. Auch Martins Küken haben sich selbst ausgepackt (aus der Eierschale). Aber da das Gefieder der jungen Küken noch sehr dünn ist, ist es immer noch erforderlich, dass der Nachwuchs bebrütet wird.
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Während der ersten 6 Lebenswochen verdreissigfachen die Küken Ihr Körpergewicht. Daher werden Martin und sein Weibchen in den nächsten Wochen vor allen Dingen mit einem beschäftigt sein: Futter herschaffen!
23.01.2004:
Kaum zu glauben wie gross die Kleinen geworden sind.
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07.03.2004:
Martin ist in der Mauser. Die Kleinen haben das Nest verlassen, sind jetzt schon auf See und können sich selbst versorgen. Wegen seiner Mauser ist Martin auf Diät gesetzt. Um im Meer Fische jagen zu können, braucht er ein wasserdichtes Gefieder. Also kann er nur eines tun - Dasitzen und warten bis neue Federn gewachsen sind.
26.05.2004:
Martin ist einige Kilometer vor der Küste Brasiliens im offenen Meer unterwegs. Dort geniesst er die längeren Tage.
Warum sind Pinguine eigentlich schwarz weiss? Gerade jetzt, wenn die Pinguine den ganzen Tag im Meer verbringen, hilft das sich im Meer zu tarnen. Schaut man von oben nach unten (gegen den dunklen Meeresboden) so erkennt man die schwarze Pinguinoberseite fast nicht. Das hilft Martin dabei sich Fische zu jagen. Schaut man jedoch von unten nach oben (gegen die helle Meeresoberfläche) so erkennt man die weissen Pinguinbäuche fast nicht. Das hilft Martin dabei nicht selbst gejagt zu werden.
25.09.2004:
Martin ist wieder an Land!
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Nun muss er in all dem Getümmel erst einmal sein Weibchen wieder finden. Danach wird er nach seiner Höhle sehen - insbesondere ob sie seine Abwesenheit gut überstanden hat.
10.11.2004:
Martin hat sein Weibchen gefunden, seine Höhle renoviert und für Eier gesorgt ;-)
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Nun brütet er ...
31.01.2005:
Beide Küken sind gesund und gross geworden.
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03.04.2005:
Martin ist in der Mauser.
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13.06.2005:
Martin macht Urlaub.
25.09.2005:
Martin ist zurück in der Kolonie. Vor der Eiablage neigen Pinguine eher dazu Ihr Nest aufzugeben, wenn Sie gestört werden. Nach der Eiablage neigen Pinguine eher dazu Ihr Nest (Ihren Nachwuchs) zu verteidigen. Deshalb wollen wir Martin nicht stören. Bilder gibt's beim nächsten Mal.
09.11.2005:
Martin sitzt in seinem Nest. Das weise runde unter Ihm sind die Eier. Die nächsten 40 Tage wird gebrütet.
Mittlerweile ist die Kolonie auf ca. 70.000 Paare angewachsen.
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25.12.2005:
Martins Küken sind geschlüpft. Momentan sind die Kücken noch winzig (ca. 80g) und können keine eigen Körperwärme erzeugen. Daher müssen sie ständig bebrütet werden und brauchen hierfür ihre Ruhe. Bilder gibt's beim nächsten Mal.
17.02.2006:
Martin's Kücken sind beide wohlgenährt und wohlauf. Momentan sind die Kücken in der Mauser und bekommen Ihr erstes wasserfestes Federkleid.
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03.04.2006:
Martin's Kücken wird gewogen.
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28.06.2006:
Martin macht Urlaub.
23.10.2006:
Martin ist zurück. Wegen der starken Regenfälle im letzten Winter sind die Höhlen stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Martin hat er ordentlich was zu tun, um das wieder in Ordnung zu bringen
5.11.2006:
Martin bebrütet 2 Eier.
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8.12.2006:
Die Eier sind geschlüpft.
21.01.2007:
Die Kücken sind aus dem gröbsten draußen und stehen vor der Höhle.
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3.3.2007:
Martins Kücken haben das Nest verlassen. Beide waren schwerer als 3 kg. Das ist gut, denn damit haben die Kücken gute Überlebenschancen. Denn nun werden die Jungtiere nicht mehr gefüttert, und müssen selbst das Jagen erlernen.